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Mobilitat in London

London hat eines der dichtesten Netze für den öffentlichen Nahverkehr. Trotz regelmäßiger Beschwerden der Londoner über Verspätungen und Ausfälle, ist dieses Netz die mit Abstand beste Möglichkeit für Touristen und Einheimische, sich in der Stadt fortzubewegen. Tatsächlich haben mehr als 30% aller Londoner Haushalte überhaupt kein Auto. Transport for London (TfL) ist verantwortlich für das Nahverkehrsnetz, das in der Hauptsache aus der U-Bahn, Bussen, Eisenbahnen und Vorortzügen (vergleichbar mit einem S-Bahnnetz) besteht.

Man kann Londons Journeyplanner benutzen, um einen Trip zu organisieren. Eine andere Möglichkeit ist das Informationstelefon, wo man auch über aktuelle Verspätungen informiert wird: +44 20 7222 1234. Sehr praktisch ist auch das wap-Angebot unter wap.tfl.gov.uk, auf das man per Mobiltelefon zugreifen kann. Empfehlenswert ist sich eine englische SIM-Karte (Prepaid heißt in UK Pay-as-you-go)zu besorgen, da Kosten für das mobile Internet per WAP schnell sehr hoch werden können, je nach Vertrag, den man in Deutschland nutzt. Außerdem kommen noch Roamingkosten hinzu.

Zu Fuß

Für kurze Distanzen gibt es kaum eine bessere Möglichkeit. Beim Gehen kann man sich die Stadt genauer ansehen, und in London gibt es immer etwas zu sehen. Gehen kann auch manchmal der schnellste Weg sein, wenn die zu besuchenden Orten nicht weit auseinander liegen.

Underground (U-Bahn)

Die 1860 eröffnete Underground (Spitzname The Tube, dt. "Die Röhre") ist das älteste und gleichzeitig größte U-Bahn-Netz der Welt. Es besteht aus mehreren hundert Bahnhöfen, die sich über einen Großteil des Stadtgebiets erstrecken. Es verkehren von 06:00 Uhr morgens bis 01:00 Uhr nachts (am Wochenende teils abweichend) insgesamt 11 Linien, die alle eine eigene Farbe und einen individuellen Namen tragen (Offizieller Netzplan). Häufig besteht ein 1-5-Minuten-Takt, die Züge sind jedoch trotzdem vor allem zur Rushhour teilweise überfüllt.

Bedingt durch das Alter vieler Streckenabschnitte ist auch heute eine Mehrzahl der Bahnhöfe nur über teils lange Treppen oder Rolltreppen zu erreichen, Aufzüge sind selten. Die meisten Bahnhöfe im Stadtzentrum liegen sehr tief und verfügen nur über eine notdürftige Klimatisierung (auch die Züge sind bis auf die neueste Generation nur über offene Fenster belüftet), daher kann es vor allem im Sommer extrem heiß und stickig in den Zügen und Bahnhöfen werden - es empfiehlt sich die Mitnahme von Wasser und ausreichende Ruhephasen.

Auf den ersten Blick scheint der Netzplan etwas verwirrend zu sein, aber wenn man das System erst einmal verstanden hat, ist es sehr einfach. Einfach gesagt, braucht sich nur an der Himmelsrichtung orientieren. Man sucht sich auf dem Netzplan die Haltestelle, von der aus man startet und die, die das Ziel ist. Schon weiß man, ob man Southbound, Northbound, Westbound oder Eastbound fahren muß. Diese *-Bound-Angabe ist an den Haltestellen angegeben, so daß man nicht nach Gleisnummern suchen muß, sondern einfach nach der Fahrtrichtung *-Bound sucht. That's it.

Das Preissystem ist, ähnlich wie in deutschen Großstädten, nach Zonen gestaffelt, von Zone 1 (Central London) bis Zone 9. Die meisten Touristen brauchen nur die Zonen 1 und 2, da hier die meisten Sehenswürdigkeiten und Hotels liegen. Travelcards oder die Oystercard empfehlen sich, wenn man mehrere Fahrten plant (siehe unten).♥=

Overground (S-Bahn)

Einige Vororte, in bzw. zwischen denen keine Underground-Linie verkehrt, sind mit dem Stadtzentrum und teils auch untereinander durch einige S-Bahn-ähnliche Linien, genannt London Overground verbunden.

Docklands Light Railway

Die Docklands Light Railway (kurz DLR) ist ein Netzwerk von vollautomatischen Leichtbau-Zügen, die hauptsächlich östlich der Innenstadt in den Büro- und Wohnvierteln der ehemaligen Docklands verkehren. Mit ihnen ist auch der London City Airport von der Underground-Station Bank aus erreichbar.

Bus

London durchzieht ein dichtes Busnetz. Die roten Doppeldeckerbusse sind weltberühmt und ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens. An jedem Werktag fallen allein hier 5 Millionen Fahrten an. Über 700 Linien durchziehen die Stadt. Zu beachten ist allerdings, dass die historischen Busse nur noch auf zwei Teilrouten im Stadtzentrum verkehren, im Rest Londons verkehren moderne Doppeldecker mit weniger "Charme".

Für kurze Fahrten eignen sich die Busse besser als die U-Bahn, und außerhalb des Stadtzentrums ist man häufig näher an einer Bushaltestelle als an einer Station der Tube. Die Schwierigkeit hierbei ist meistens zu wissen, wann man wieder aussteigen muss. Oft ist die Haltestelle schnell verpasst, weil nur sehr kleine Schilder am Straßenrand darauf hinweisen. Am besten fragt man einfach ein paar Passagiere.

Busrouten kann man an ihren Nummern (teilweise sind Buchstaben für Stadtteilnetze vorangestellt) erkennen. Die Busse zeigen ihre Nummer in großen Displays vorne, an der Seite und am Heck an. Busse fahren üblicherweise von sechs Uhr morgens bis halb eins in der Nacht. Etwa um Mitternacht übernimmt das Night Bus-Netz. Die Routen, Nummern und Zeiten ändern sich dann. Nachtbusse erkennt man an einem 'N' vor der Nummer. Der Nachtbusservice ist sehr zuverlässig und kann eine interessante Möglichkeit sein, London bei Nacht kennen zu lernen.
Busse sind billiger als die Tube, etwa £1 pro Fahrt. Leider darf man mit Einzeltickets nicht umsteigen. Wenn man mehrere Fahrten plant oder sich ein paar Tage in London aufhält, sollte man eine Travelcard in Betracht ziehen (siehe unten). Wenn man an einem Tag mehrere Fahrten mit dem Bus vor hat lohnt sich der Kauf einer Tageskarte. Diese kostet £3 und kann in einem Kiosk erworben werden

Man muss sein Busticket im voraus kaufen und beim Einsteigen dem Fahrer zeigen.

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